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Fächerübergreifender Zugriff auf Geo-Forschungsdaten dank NFDI4Earth

Veranstaltungen und News des IBNM

Fächerübergreifender Zugriff auf Geo-Forschungsdaten dank NFDI4Earth

© Yassay/Pixabay

Geo-Forschungsdaten systematisch erschließen, sichern und international vernetzen: Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat die Aufnahme des Konsortiums NFDI4Earth in die Bund-Länder-Förderung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) am 2. Juli 2021 beschlossen. Als Co-Sprecherin von NFDI4Earth ist Prof. Dr.-Ing. Monika Sester, Leiterin des Instituts für Kartographie und Geoinformatik und Co-Sprecherin des Forschungszentrums FZ:GEO, maßgeblich beteiligt.    

NFDI4Earth kümmert sich um die digitalen Bedürfnisse der Forscherinnen und Forscher in den Erdsystemwissenschaften. Eine Vielzahl von Sensor- und Simulationsdaten in sehr hoher räumlicher, zeitlicher und thematischer Auflösung führt zu rasant steigenden Datenmengen. Die Beschreibung und Bewertung von Erdsystemprozessen, ihren Abhängigkeiten und ihren Veränderungen erfordert daher aus Sicht der Forschenden dringend ein effizientes Forschungsdatenmanagement sowie leistungsfähigere Kollaborationsumgebungen für die gemeinsame, disziplinübergreifende Datenanalyse.

Prof. Sester erläutert hierzu: "NFDI4Earth vernetzt existierende Forschungsdatenrepositorien, schafft einheitliche Regelungen für die Bereitstellung von qualitätsgesicherten sowie leicht integrierbaren Forschungsdaten und entwickelt gemeinsam mit der Wissenschaftscommunity – auch im internationalen Kontext – die nächste Generation von Datenaustausch- und Datenanalyseumgebungen für die Erdsystemwissenschaften. Insbesondere wird somit auch der Zugriff und die Nutzung von fortgeschrittenen Data Science Ansätzen ermöglicht, um so die Reichhaltigkeit der großen verfügbaren Datenmengen nutzen zu können. Dies bildet die Grundlage für innovative und interdisziplinäre Forschungsansätze, die sich auch mit den drängenden globalen Herausforderungen, wie Klimawandel, Wasserknappheit, Landnutzungsänderung, Umweltverschmutzung, Naturgefahren beschäftigen."

Das Konsortium NFDI4Earth bringt die führenden nationalen Einrichtungen der Erdsystemwissenschaften zusammen. Dazu gehören mehr als 50 Einrichtungen, unter anderen das Alfred-Wegener-Institut (Bremerhaven), die Deutsche Allianz für Meeresforschung e.V., das Deutsche Klimarechenzentrum (Hamburg), das Deutsche GeoForschungsZentrum (Potsdam), das Karlsruher Institut für Technologie, das Max-Planck-Institut für Biogeochemie (Jena), das Umweltforschungszentrum Leipzig sowie die Universitäten Leipzig, Frankfurt/Main und Hannover. Sprecher des Konsortiums für die Erdsystemwissenschaften ist Prof. Lars Bernard, Geoinformatiker und CDIO der TU Dresden.


Die Nationale Forschungsdateninfrastruktur

Forschungsprozesse erfolgen zunehmend und immer umfassender digital. Damit haben digitale Forschungsdaten, deren Bereitstellung und Wiederverwendbarkeit eine zentrale Bedeutung für neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovationen. Mit dem 2018 beschlossenen Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) wollen Bund und Länder diese Forschungsdaten für die deutsche und internationale Wissenschaft besser und nachhaltig nutzbar machen. Die NFDI soll hierfür Standards im Datenmanagement setzen und dafür sorgen, dass Forschungsdaten gesichert und für vielfältige Zwecke weiter- und wiederverwertbar sind. In den verschiedenen NFDI-Konsortien sollen für die fächerspezifischen Bedürfnisse im Forschungsdatenmanagement gemeinsame Lösungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Universitäten und Forschungseinrichtungen in enger Kooperation mit Rechenzentren, Bibliotheken und Archiven entwickelt werden.

Insgesamt sollen 30 fächerspezifische NFDI-Konsortien für die kommenden zehn Jahre mit rund 85 Millionen Euro pro Jahr gefördert werden, welche in drei Förderrunden ausgewählt werden.


Weitere Informationen:

Veranstaltungen und News der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie

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Geo-Forschungsdaten systematisch erschließen, sichern und international vernetzen: Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat die Aufnahme des Konsortiums NFDI4Earth in die Bund-Länder-Förderung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) am 2. Juli 2021 beschlossen. Als Co-Sprecherin von NFDI4Earth ist Prof. Dr.-Ing. Monika Sester, Leiterin des Instituts für Kartographie und Geoinformatik und Co-Sprecherin des Forschungszentrums FZ:GEO, maßgeblich beteiligt.    

NFDI4Earth kümmert sich um die digitalen Bedürfnisse der Forscherinnen und Forscher in den Erdsystemwissenschaften. Eine Vielzahl von Sensor- und Simulationsdaten in sehr hoher räumlicher, zeitlicher und thematischer Auflösung führt zu rasant steigenden Datenmengen. Die Beschreibung und Bewertung von Erdsystemprozessen, ihren Abhängigkeiten und ihren Veränderungen erfordert daher aus Sicht der Forschenden dringend ein effizientes Forschungsdatenmanagement sowie leistungsfähigere Kollaborationsumgebungen für die gemeinsame, disziplinübergreifende Datenanalyse.

Prof. Sester erläutert hierzu: "NFDI4Earth vernetzt existierende Forschungsdatenrepositorien, schafft einheitliche Regelungen für die Bereitstellung von qualitätsgesicherten sowie leicht integrierbaren Forschungsdaten und entwickelt gemeinsam mit der Wissenschaftscommunity – auch im internationalen Kontext – die nächste Generation von Datenaustausch- und Datenanalyseumgebungen für die Erdsystemwissenschaften. Insbesondere wird somit auch der Zugriff und die Nutzung von fortgeschrittenen Data Science Ansätzen ermöglicht, um so die Reichhaltigkeit der großen verfügbaren Datenmengen nutzen zu können. Dies bildet die Grundlage für innovative und interdisziplinäre Forschungsansätze, die sich auch mit den drängenden globalen Herausforderungen, wie Klimawandel, Wasserknappheit, Landnutzungsänderung, Umweltverschmutzung, Naturgefahren beschäftigen."

Das Konsortium NFDI4Earth bringt die führenden nationalen Einrichtungen der Erdsystemwissenschaften zusammen. Dazu gehören mehr als 50 Einrichtungen, unter anderen das Alfred-Wegener-Institut (Bremerhaven), die Deutsche Allianz für Meeresforschung e.V., das Deutsche Klimarechenzentrum (Hamburg), das Deutsche GeoForschungsZentrum (Potsdam), das Karlsruher Institut für Technologie, das Max-Planck-Institut für Biogeochemie (Jena), das Umweltforschungszentrum Leipzig sowie die Universitäten Leipzig, Frankfurt/Main und Hannover. Sprecher des Konsortiums für die Erdsystemwissenschaften ist Prof. Lars Bernard, Geoinformatiker und CDIO der TU Dresden.


Die Nationale Forschungsdateninfrastruktur

Forschungsprozesse erfolgen zunehmend und immer umfassender digital. Damit haben digitale Forschungsdaten, deren Bereitstellung und Wiederverwendbarkeit eine zentrale Bedeutung für neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovationen. Mit dem 2018 beschlossenen Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) wollen Bund und Länder diese Forschungsdaten für die deutsche und internationale Wissenschaft besser und nachhaltig nutzbar machen. Die NFDI soll hierfür Standards im Datenmanagement setzen und dafür sorgen, dass Forschungsdaten gesichert und für vielfältige Zwecke weiter- und wiederverwertbar sind. In den verschiedenen NFDI-Konsortien sollen für die fächerspezifischen Bedürfnisse im Forschungsdatenmanagement gemeinsame Lösungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Universitäten und Forschungseinrichtungen in enger Kooperation mit Rechenzentren, Bibliotheken und Archiven entwickelt werden.

Insgesamt sollen 30 fächerspezifische NFDI-Konsortien für die kommenden zehn Jahre mit rund 85 Millionen Euro pro Jahr gefördert werden, welche in drei Förderrunden ausgewählt werden.


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