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Prof. em. Dr.-Ing. habil. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c. mult. Erwin Stein (Verstorben am 19.12.2018)


Institut für Baumechanik
und Numerische Mechanik
Leibniz Universität Hannover
Appelstraße 9a
30167 Hannover

Sprechzeiten:

Bild von Prof. em. Dr.-Ing. habil. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c. mult. Erwin Stein (Verstorben am 19.12.2018)

Nachruf

Das Institut für Baumechanik und Numerische Mechanik trauert um

Prof. em. Dr.-Ing. habil. Dr.-Ing. E. h. Dr.-Ing. h.c. mult. Erwin Stein.

Prof. Stein leitete das Institut von 1971 bis 1998 und verlieh ihm 1978 den heutigen Namen. Sein wissenschaftliches Wirken hat in nationalen und internationalen Fachkreisen große Beachtung gefunden. Zahlreiche vielzitierte Veröffentlichungen, viele wissenschaftliche Preise, mehrere Ehrendoktorwürden und Mitgliedschaften in Editorial Boards hochrangiger wissenschaftlicher Zeitschriften belegen seine herausragende Persönlichkeit in der Wissenschaft.

Prof. Stein hat 57 Doktoranden und 6 Habilitanden betreut, von denen viele als Professoren an Universitäten und Fachhochschulen tätig sind. Sein Wirken an der Universität Hannover muss als Keimzelle der numerischen Mechanik in Deutschland angesehen werden.

Auch nach seiner Emeritierung war Prof. Stein bis zuletzt wissenschaftlich sehr aktiv. Neben der Fachwissenschaft der numerischen Mechanik engagierte er sich für die Erforschung des wissenschaftlichen Lebens von Gottfried Wilhelm Leibniz und trug maßgeblich zu der Umbenennung der Universität Hannover im Jahre 2006 in Gottfried Wilhelm Leibniz Universität bei. Prof. Stein initiierte die Leibniz-Dauerausstellung im Sockelgeschoss der Universität und bot auch in seinem hohen Alter regelmäßig Führungen durch die Ausstellung an.

Seinen Arbeitsplatz am IBNM suchte Prof. Stein bis zu seinem Tode täglich auf. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war er stets ein angenehmer und kompetenter Diskussionspartner.

Die Wissenschaft verliert eine herausragende Persönlichkeit, das Institut einen verlässlichen Freund und Kollegen, warmherzigen Mentor und Berater.

Unser Mitgefühl richtet sich an seine Familie und Angehörigen. Wir werden Prof. Stein stets in guter Erinnerung bewahren.

Udo Nackenhorst und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IBNM

Publikationen

Stein_Publications

Vita

05.07.1931

Geboren in Altendiez bei Diez/Lahn als Sohn des Bankangestellten Karl Jacob Stein und seiner Frau Emma, geborene Mäncher

1937 – 1941

Volksschule Altendiez

1941 – 1951

Realgymnasium Limburg/Lahn mit Unterbrechung nach dem zweiten Weltkrieg und Abschluss „Abitur“

1951 – 1958

Studium Bauingenieurwesen und Mathematik an der Technischen Hochschule Darmstadt

1953

Vermählung mit Gisela Nink, Diez

1954

Geburt von Tochter Ulrike

1956

Geburt von Tochter Annelie

1956 – 1957

Statische Berechnungen, Konstruktionszeichnungen und Bauausführungen von Ingenieurbauten während des Studiums

1958

Examen Diplom-Ingenieur mit Mathematik-Tauschfächern
Statiker im Ing.-Büro Dr.-Ing. H. Homberg, Hagen/Westfalen
Statische Berechnung und Konstruktion einer Stahl-Spannbeton-Verbundbrücke und einer Spannbetonbrücke (Autobahnbrücke)

1959 – 1965

wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Baustatik und Elastizitätslehre der Universität Stuttgart

1964

Promotion zum Dr.-Ing. „mit Auszeichnung“
Thema der Doktorarbeit: „Die Trefftz-Methode für Balken, Platten und Schalen“

1965

Geburt von Sohn Matthias

1965 – 1969

Oberingenieur am gleichen Lehrstuhl in Stuttgart

1969

Habilitation und venia legendi für „Baustatik und Baumechanik“ an der Universität Stuttgart
Thema der Habilitationsschrift: “Kopplung von FEM und erweiterter Trefftz-Methode für Platten und Schalen mit Randstörungen“

1969 – 1971

Sprecher des Sonderforschungsbereichs 64 der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) „Leichte Flächentragwerke“ an der Universität Stuttgart

1971 – 1998

Ordentlicher Professor des Lehrstuhls für Baumechanik, seit 1978 auch für Numerische Mechanik, und Leiter des gleichnamigen Instituts der Universität Hannover

1972 – 1976

Vorsitzender der „Senatskommission für Elektronisches Rechnen und Elektronische Rechenanlagen“, Universität Hannover

1972 – 1999

Prüfingenieur für Baustatik in Niedersachsen

1978

Umbenennung des Lehrstuhls für Baumechanik in “Institut für Baumechanik und Numerische Mechanik”, Leiter dieses Instituts bis 1998

1978 – 1981

Dekan des Fachbereichs Bauingenieur- und Vermessungswesen der Universität Hannover

1981 – 1989

Initiierung und Sprecher des bundesweiten DFG-Schwerpunktprojekts „Nichtlineare Berechnungen in der Strukturmechanik“

Seit 1982

Ordentliches Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft (BWG) in der Klasse der Ingenieurwissenschaften

1982 – 1985

Initiierung und Vorsitz des Fachausschusses „Diskretisierende Methoden in der Festkörpermechanik“ der GAMM (Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik)

1984

Gründungsmitglied des Arbeitskreises „Bauinformatik“

1985 – 2004

Gründungsmitglied der IACM (International Association for Computational Mechanics) und Mitglied des General Council

1985 – 2004

Mitherausgeber der Zeitschrift "Bauingenieur", verantwortlich für Struktur- und Numerische Mechanik und für Computerwissenschaften

1986

Forschungsauufenthalt an der University of Maryland at College Park (mit Prof. I. Babuska) und an der University of California at Berkeley (mit Prof. R. L. Taylor)

1987 – 1997

Vorstandsmitglied des DEKOMECH (Deutsches Komitee für Mechanik)

Seit 1988

Mitglied von ISIMM (International Society for the Interaction of Mathematics and Mechanics)

1989 – 1995

Mitglied des Vorstandsrates der GAMM (Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik)

Seit 1989

Mitglied der internationalen Leibniz-Gesellschaft Hannover

Seit 1989

Mitherausgeber der „Mitteilungen der GAMM“

Seit 1989- 1994

Mitglied der Editorial Boards von Int. J. Num. Mech. Engg., Int. J. Computers & Structures, Int. J. Comput. Mech., ZAMM, Int. J. Plasticity, Int. J. Comput. Meth. Appl. Mech. Engg., Int. J. Engg. Computations

1990

Ausrichtung der Jahrestagung der GAMM an der Universität Hannover in Verbindung mit der 1. Leibniz-Ausstellung "Gottfried Wilhelm Leibniz als Philosoph, Mathematiker, Physiker, Techniker, ....", einem wissenschaftlichen Symposium hierzu sowie einem Begleitbuch zur Ausstellung
Weitere Leibniz-Ausstellungen in Bonn und Minden

1990

Gründungsmitglied und stellvertretender Vorsitzender von GACM (German Association for Computational Mechanics)

1990 – 1996

Sekretär des DEKOMECH

1990 – 1996

Initiierung und Sprecher der DFG-Forschergruppe „Zuverlässigkeit von Modellbildung und Berechnung in der Angewandten Mechanik“ an der Universität Hannover mit 3 eigenen Projekten

1990 – 2004

Mitglied der ECCOMAS Assembly (ECCOMAS: European Community for Computational Methods in Applied Science)

1992 – 1999

Initiator und Sprecher des bundesweiten DFG-Forschungsprojekts „Adaptive Finite-Element-Methoden in der Angewandten Mechanik“ mit 4 Mathematikern und 4 Ingenieuren an deutschen Universitäten

Seit 1992 MItglied der Leibniz Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft, Hannover

1993

Max-Planck-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Max-Planck-Gesellschaft, zusammen mit Prof. Piotr Perzyna, IFTR Warschau, Polen

1994

Ehrendoktor (Dr. Sc. h.c.) der Staatlichen Polytechnischen Universität St. Petersburg, Russland

1994 – 2002

Korrespondierendes Mitglied des Vorstands von IACM

Seit 1994

Gastprofessor der China University of Mining and Technology, Xuzhou

1995

Ehrendoktor (Dr.-Ing. E.h.) der Universität Stuttgart (der Fakultäten für Bauingenieur- und Vermessungswesen, Mathematik sowie Luft- und Raumfahrt)

1995

Ehrendoktor (Dr.h.c.) der Staatlichen Chinesischen Universität für Bergbau und Technologie in Xuzhou und Peking, China

Seit 1995

Korrespondierendes Mitglied der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien

1996

Congress Medal von ISCES (International Society for Computational Engineering Science)

1996 – 2000

Berufung in den Lenkungsausschuss für Höchstleistungsrechner in Baden-Württemberg an der Universität Stuttgart durch die DFG

1996 – 2003

Mitglied der General Assembly von ECCOMAS

1997

Ehrendoktor (Dr.h.c.) der Polytechnischen Universität Posen, Polen

1997 – 2002

Vorsitzender des DEKOMECH

1997 – 2002

Vorsitzender der Klasse der Ingenieurwissenschaften der BWG

1997 – 2004

Vorsitzender von ECCM (European Committee for Computational Mechanics)

1998

Gauß-Newton Medal (Congress Medal) der IACM (deren höchste Auszeichnung)

1998 MItglied des IACM Executive Council (International association for computational mechanics)

Seit 1999

Korrespondierendes Mitglied der Slowakischen Akademie für Ingenieurwissenschaften

2000

Leibniz-Ausstellung „Leibniz als Philosoph, Mathematiker, Physiker, Techniker, …“ in deutscher und englischer Sprache in der Universität Hannover anlässlich der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover

2000

Leibniz-Ausstellung in der Orangerie des Hessischen Landesmuseums Kassel

2001

Leibniz-Ausstellung in der Technischen Universität Berlin anlässlich des 7. Internationalen Leibniz-Kongresses

Seit 2001

„Erwin Stein Award of Computational Mechanics“ für junge europäische Wissenschaftler

2002

Leibniz-Ausstellung in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, anlässlich des 5. World Congress on Computational Mechanics (WCCM) von IACM

Seit 2002

Ehrenmitglied des Executive Council von IACM

Seit 2002

Ehrenvorsitzender von GACM

2004

Leibniz-Ausstellung in Altdorf bei Nürnberg (dort wurde Leibniz promoviert)

2005

„Von-Kaven-Förderpreis“ für Instrumentelle Mathematik der DFG

Seit 2006 Korrespondierendes Mitglied der portugiesischen Akademie der Wissenschaften in Lissabon

2006

Leibniz-Ausstellung (mit neuen Funktionsmodellen zu den Leibnizschen Rechenmaschinen) in der Orangerie der Herrenhäuser Gärten, Hannover, anlässlich des 175jährigen Bestehens der Universität Hannover

Seit 2006

Ehrenvorsitzender des European Commitee for Computational Solid & Structural Mechanics (ECCSM) in ECCOMAS

2007

Leibniz-Ausstellung in Wolfenbüttel

2008

Leibniz-Dauerausstellung im Sockelgeschoss des Welfenschlosses

2009 Konstruktion und Bau einer neuen binären Vier-Spezies-Getriebe-Rechenmaschine als einfache Erweiterung der Leibnizschen Dezimalmaschine; sie ist Teil der Leibniz-Dauerausstellung
2009

O.C.Zienkiewicz Medal of the Polish Association for Computational (PACM)

2011 Ehrenmitglied der GAMM
2011

Leibniz-Ausstellung in der Heiliggeistkirche Heidelberg anlässlich des 625. Gründungsjubiläums der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

2011

Erweiterung der Leibniz-Dauerausstellung um die Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, mit dem 2. Ausstellungspavillion im Welfenschloss

2011

Kurator der Leibniz-Ausstellungen der Leibniz Universität Hannover
2011

Verleihung des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens durch den Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister und Überreichung durch die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Johanna Wanka in Würdigung der besonderen Leistungen in Wissenschaft und Forschung sowie der Verdienste um den geistigen Nachlass von Gottfried Wilhelm Leibniz

2012

Ritz-Galerkin Medal of ECCOMAS (highest award), verliehen in der Eröffnungssitzung des ECCOMAS Kongresses in Wien

2014

Veröffentlichung des Buches "Das Letze Original" als Ergebnis der umfassenden Erforschung der leibnizschen dezimalen Vier-Spezies Getrieberechenmaschine durch die GWLB, mit den Verfassern A. Walsdorf, K. Badur, E. Stein und F. O. Kopp

Seit 2016

Öffentliche monatliche und weitere Vorträge mit Führungen zur Leibnizaustellung

2017

Veröffentlichung des Buches „Der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz“

2017

Senior Editor der 2. erweiterten und revidierten Ausgabe der „Encyclopedia of Computational Mechanics“, verantwortlich für die Bände I und II, „Fundamentals“


Wissenschaftliche Tätigkeiten (Neu bis alt)

 

  • Senior-Herausgeber der „Encyclopedia of Computational Mechanics“ im Jahre 2004, 1st electronically revised edition 2007

    Erforschung der leibnizschen Entwicklungen in den Naturwissenschaften und seiner technischen Erfindungen, insbesondere dezimaler und binärer mechanischer Rechenmaschinen; erste vollständige mathematische Modellbildung der Zifferneingaben und der Zehnerüberträge in Leibniz‘ Machina Arithmetica sowie Pareto-Optimierungen mit 3 Minimal-Funktionalen und 8 Designvariablen, sowie 16 nichtlinearen Gleichheits/Ungleicheits-Nebenbedingungen.

  • Mitherausgeber und Mitglied der Advisory Boards von 8 nationalen und internationalen Fachzeitschriften

  • 54 Forschungsvorhaben der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft), darunter DFG-Schwerpunktprogramme, DFG-Forschergruppen und DFG-Paketprojekte, Mitglied mehrerer DFG-Sonderforschungsbereiche

  • Vier übergreifende Forschungsprojekte der Volkswagenstiftung Hannover, teilweise gemeinsam mit Prof. A. Mielke, damals Hannover und Prof. E. Hornbogen, Ruhr-Universität Bochum

  • Mehrere Industrie-Forschungsprojekte

  • Organisation von sechs Fachtagungen zum Thema „Finite Elemente in der Baustatik/Baupraxis“ seit 1970, zusammen mit K. E. Buck, D. W. Scharpf, später mit W. Wunderlich sowie mit E. Ramm und P. Wriggers; Veröffentlichung aller Tagungspende durch den Verlag Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin

  • Organisation und Durchführung der GAMM Tagung 1990 in Hannover parallel zur ersten Ausstellung „G. W. Leibniz Austellung—Leibniz als Mathematiker, Physiker, und Techniker“, in Verbindung mit einen Symposium über „Leibniz‘ Erfindungen von dezimalen und binären Rechenmaschinen“ gemeinsam mit Prof. N. J. Lehmann, TU Dresden.

  • Organisation und Durchführung von zwei CISM-Kursen, in Italien, über aktuelle Themen der numerischen Mechanik, besonders zu Konvergenzfragen, a posteriori Fehlerschätzern und Netz-Adaptivität.

  • Organisation und Durchführung von zwei IUTAM-Symposien gemeinsam mit D. Besdo und O. T. Bruhns

  • Betreuung von 57 Doktorarbeiten als Hauptberichter und von 40 weiteren als Mitberichter

  • Betreuung von 6 Habilitationen früherer Mitarbeiter

  • Planung und Durchführung von 11 Leibniz-Austellungen: „G. W. Leibniz als Philosph, Mathematiker, Physiker, Techniker, …“ in Hannover und weiteren Städten in Deutschland sowie in Wien, seit 1990

  • Konzept und Realisierung der Leibniz-Dauerausstellung der Leibniz Universität Hannover seit 2008 (Biographie, Denkmaximen, Wissenschaftstheorie, Mathematik, Naturwissenschaften, Rechenmaschinen), erweitert im Jahre 2011 (Philosophie, Theologie, Rechts-, Geschichts-, Sprach-, Versicherungs-Wissenschaften, sowie politische Aktivitäten), neu gestaltet und erweitert im Jahr 2015

  • Voträge zu Leibniz‘ Geburtstag am jeweiligen 1. Juli (n.S.) an der Leibniz Universität Hannover und periodische öffentliche und vereinbarte Vorträge mit Führungen zur Leibniz Austellung

  • Etwa 20 Plenarvorträge auf internationalen Kongressen, insbesondere zur Numerischen Mechanik

 

Aktuelle Forschung

  • Multi-Skalentheorie und Finite-Element-Analysis von beginnenden Mikrorissen und fortschreitenden Makrorissen in spröden, elastischen Werkstoffen, insbesondere Keramik, mit fehlerkontrollierter Modell- und Diskretisierungs-Adaptivität (Verifikation und Validierung), (DFG-Projekt)

  • Nichtlineare Theorie und adaptive FEM martensitischer Phasentransformationen in polykristallinen metallischen Formgedächtnislegierungen mit technischen Anwendungen, (weitere Forschung im Rahmen eines abgeschlossenen DFG-Projektes)

  • Herleitung eines neuen expliziten residualen Fehlerschätzers für elliptische PDEs mit strikter oberer Schranke und sehr guten Effektivitätsindizes

  • Erforschung der leibnizschen Erfindungen und Entwicklungen auf naturwissenschaftlich-technischen Gebieten, insbesondere der leibnizschen Rechenmaschinen, durch Rekonstruktionen und Funktionsmodelle unter Verwendung mathematischer Modellbildungen - z. B. der Getriebekinematik - und optimaler Lösungen hierfür mit Hilfe von Mehrziel-Optimierungen

  • Weiterentwicklung der Ausstellung der Leibniz Universität Hannover „G. W. Leibniz, seiner Zeit weit voraus, als Philosoph, Mathematiker, Physiker, Techniker, …“

  • Neue mikromechanische Modellbildungen und Finite-Element-Methoden in Raum und Zeit für die getrennte Vorwegberechnung von lokalen Schädigungen (als Mikro-Hohlräume und Mikro-Risse) in Makroelementen (im 1. Schritt mit Netz-basierten Ansätzen) in Verbindung mit Ermüdung und Versagen. Diese vorwegberechneten Makroelemente werden an die nicht-geschädigten benachbarten Makroelemente kinematisch gekoppelt. Vorteil: Die Schädigungsevolution geschieht in der diskontinuierlichen Metrik der Mikro-Schädigungen, nicht im C1 Punktkontinuum mit der Riemann Metrik.

Festschriften und Würdigungen

  • G.A. Maugin, Continuum Mechanics Through the Twentieth Century, Solid Mechanics and Its Application, Vol. 196, Springer (2013), Erwin Stein and TU Hannover, p. 130-131

  • Jan Gehlsen, Mechanik und Metamechanik, AlumniCampus zu Besuch bei Prof. em. Dr.-Ing. Erwin Stein, in AlumniCampus der Leibniz Universität Hannover, Ausgabe 6, (Juni 2011)

  • R. Mahnken (Hg.), Theoretische und numerische Methoden in der angewandten Mechanik mit Praxisbeispielen, Festschrift anlässlich der Emeritierung von Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c. mult. Erwin Stein, Institut für Baumechanik und Numerische Mechanik, Universität Hannover (1998), F 98/4

  • P. Wriggers, and W. Wagner (eds.), Nonlinear computational mechanics, State of the art, Springer (1991)